Kleintierpraxis van de Louw

Unsere Leistungen

Serviceleistungen modernster Tiermedizin

Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht unserer Leistungen:

Vorsorge

Vorsorge

Jeder Hund und jede Katze kann sich mit Würmern anstecken. Die Ansteckung erfolgt z.B. über das Schnüffeln am infizierten Kot anderer Tier. Eine Infektion mit Würmern ist mit bloßem Auge, in den meisten Fällen nicht zu erkennen.

Zecken sind meistens in der Zeit von März bis Oktober ein Problem. Je nach Witterung können sie aber auch schon deutlich früher auftreten oder länger da sein. Zecken übertragen mittlerweile auch in Deutschland eine Vielzahl von Erkrankungen. Dazu gehören unter anderem die Borreliose, Babesiose und Ehrlichiose.

Flöhe kommen inzwischen beinahe ganzjährig vor und können sich in einer beheizten Wohnung vermehren und damit über Monate oder gar Jahre hinweg ein Problem darstellen.

Behandlung der Welpen. Man sollte sie in der 4., 6., 8. und 10. Lebenswoche mit einer Wurmkur behandeln. alle Leistungen

 

Kardiologie

Kardiologie

Eine umfassende Umschreibung finden Sie auf unserer Kardiologie Seite. alle Leistungen

 

Operationen

Operationen

In unserer Praxis wird eine Vielzahl von chirurgischen Eingriffen durchgeführt. Wir operieren nicht nur Hunde und Katzen, sondern auch Heimtiere (Kaninchen, Meerschweinchen etc.). Die meisten Weichteiloperationen führen wir im Haus durch, lediglich für komplizierte Knochenoperationen oder Eingriffe am offenen Brustraum, also am Herzen oder der Lunge, werden wir Sie an Spezialkliniken überweisen.

Die meisten Operationen werden mit einer Inhalationsnarkose durchgeführt. Das bedeutet, dass die Narkose über Narkosegase gesteuert wird. Dies ist die schonendste Art der Narkose und ermöglicht so auch Eingriffe bei Risikopatienten.

Während der Narkose werden die Atmung, das Herz-Kreislaufsystem und die Sauerstoffsättigung im Blut der Tiere intensiv überwacht.

Für Operationen müssen Sie zuvor einen Termin vereinbaren. Sollten Sie für einen geplanten Eingriff (z.B. Kastration Hündin, Entfernung eines Tumors etc.) einen Wunschtermin haben, empfehlen wir Ihnen sich mindestens 1-2 Wochen vorher mit uns in Verbindung zu setzen.

Sollten Sie einen Termin nicht wahrnehmen können, bitten wir Sie darum, diesen rechtzeitig abzusagen.

Am Tag vor der Operation darf Ihr Tier (nur Hund und Katze) zum letzten Mal um ca. 18:00 Uhr etwas fressen. Trinken darf es die ganze Zeit. Hunde sollten, wenn möglich, vor einer Operation ausführlich „Gassi“ gehen, Freigänger Katzen sollte man am Tag vor der OP daran hindern wieder raus zu gehen. Sie merken häufig, dass etwas anders ist und kommen dann nicht rechtzeitig zurück nach Hause.

Heimtiere (Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster etc.) dürfen VOR EINER OP NICHT HUNGERN. Diese also bitte normal füttern und für den Tag der Operation ein kleines „Lunchpaket“ mitgeben. Die Nager auch bitte nicht auf Stroh oder Hamsterstreu als Einstreu bringen, sondern nur auf etwas Zeitungs- oder Küchenpapier setzen. alle Leistungen

 

Laserchirurgie

Eine umfassende Umschreibung finden Sie auf unserer Seite über Laparoskopische Chirurgie. alle Leistungen

 

Gasnarkose mit Narkose Überwachung

Gasnarkose

Manchmal ist es notwendig unsere Patienten in Narkose zu legen. Dabei verwenden wir unterschiedliche Medikamente, die der Tierart (Hund , Katze, Heimtier), dem Alter, dem Gewicht, der Rasse, eventuelle Erkrankungen und dem Allgemeinzustand angepasst werden.

Genauso berücksichtigen wir die Art des geplanten Eingriffs bei der Auswahl der Narkosemedikamente.

Immer geht der Narkoseeinleitung eine gründliche Untersuchung der Patienten voraus, um zu sehen wie Herz- Kreislauf und Lunge funktionieren und den Grad der Narkosefähigkeit festzustellen.

Bei älteren Patienten empfehlen wir auch eine Blutuntersuchung vor der Narkose, um auf eventuell eingeschränkte Leber- oder Nierenfunktion Rücksicht nehmen zu können.

Bei längeren Eingriffen verwenden wir eine Inhalationsnarkose, die den Vorteil bietet, dass das Narkosegas Leber und Niere nicht belastet, aber eine sehr gute Steuerung der Narkosetiefe ermöglicht.

Während der Narkose werden die Atmung, das Herz-Kreislaufsystem und die Sauerstoffsättigung im Blut der Tiere intensiv mit Hilfe von Kapnografie, Pulsoximetrie, EKG überwacht.

Unser modernes Narkosegerät verfügt auch über eine selbständige Beatmungsmöglichkeit.

Damit können auch ältere Risikopatienten mit kalkulierbarem Risiko unter Narkose gebracht werden. alle Leistungen

 

Digitales Röntgen

Digitales Röntgen

Röntgenaufnahmen stellen einen wichtigen Bestandteil in der tiermedizinischen Diagnostik dar. Über Röntgenaufnahmen kann man sich einen guten Überblick über das „Innere“ des Tieres verschaffen. So kann man z.B. nach einem Unfall feststellen, ob Knochenbrüche vorliegen und Hinweise auf innere Blutungen bekommen. Wenn ein Tier hustet, kann man über das Röntgen feststellen, ob eine Lungenentzündung oder eine andere Erkrankung der Lunge vorliegt, oder das Ganze vielleicht doch seine Ursache im Herzen hat.

In unserer Praxis wird die digitale Lumineszenz Radiographie durchgeführt. Durch spezielle Speicherfolien erhält man so ein digitales Bild von der Röntgenaufnahme.

Man erhält so Aufnahmen von guter Qualität, die evtl. noch digital nachgearbeitet werden können, Organe können digital vermessen werden.

Die Entwicklungszeit liegt unter einer Minute, man bekommt die Bilder also deutlich schneller als beim konventionellen Röntgen. alle Leistungen

 

Eigenes Sofortlabor

Eigenes Sofortlabor

Unser umfassend ausgestattetes Labor ermöglicht die sofortige Untersuchung von Blut-, Urin- und Kotproben. Eine spezifische Therapie kann aufgrund kurzfristig vorliegender Befunde sofort eingeleitet werden.

Darüber hinaus arbeiten wir mit spezialisierten Laboren und Kliniken zusammen. alle Leistungen

 

Stationäre Behandlung

Stationare Behandlung

Unsere Erfahrung ist, dass nach den meisten Operationen die Tiere zu Hause am besten und schnellsten genesen. Darum werden die meisten Tiere noch am gleichen Tag nach einer Operation, nach dem Aufwachen in unseren Boxen, in die fürsorglichen Hände ihrer Besitzer übergeben.

Bei schwerwiegenden Erkrankungen oder Operationen nehmen wir die Patienten stationär auf, wo sie intensiv medizinisch betreut und mehrfach täglich untersucht werden. alle Leistungen

Zahnbehandlungen

Zahnbehandlungen

Probleme mit den Zähnen und dem Zahnfleisch gehören mit zu den häufigsten Ursachen, weshalb Tiere beim Tierarzt vorgestellt werden. Meist fällt dem Besitzer ein unangenehmer Mundgeruch bei seinem Tier auf. Zu diesem Zeitpunkt sind die Probleme mit den Zähnen häufig schon sehr weit fortgeschritten. Das heißt, das Tier hat massiven Zahnstein und meistens auch schon starke Paradontose. Während der dadurch entstehende Geruch für den Besitzer lediglich lästig ist, stellt massiver Zahnstein für Hund und Katze eine ernsthafte gesundheitliche Bedrohung dar, die das Immunsystem schwächt. Die Bakterien aus dem Zahnstein können auch ins Blutsystem gelangen und so zu Schäden an den Herzklappen oder Nieren führen.

Wir überprüfen bei jeder Allgemeinuntersuchung und Impfung auch den Zustand der Zähne. Sollten wir bei Ihrem Tier Zahnstein oder Probleme mit dem Zahnfleisch feststellen, bekommt er/sie ein Termin zur professionellen Zahnreinigung.

Diese verläuft im Endeffekt genau wie beim Zahnarzt. Zahnstein wird per Ultraschall entfernt, Zahnfleischtaschen behandelt und zum Schluss werden die Zähne poliert. Eine Politur der Zähne ist wichtig, da durch die Zahnreinigung mikrofeine Rauigkeiten entstehen. An rauen Stellen kann sich neuer Zahnstein schneller wieder bilden. Das Polieren ist zwar aufwendiger, verlängert aber die Intervalle, in denen ein Tier eine Zahnsanierung braucht. alle Leistungen

 

Hauterkrankungen

Hauterkrankungen

Viele Tiere werden wegen Hautproblemen in der Praxis vorgestellt. Bei diesen Erkrankungen ist es wichtig, auf genaue Ursachenforschung zu gehen. Gründe für Hauterkrankungen können sein : hormonelle Störungen, Parasiten, Allergien, Pilze und Bakterien. Um zu einer Diagnose zu kommen, sind bei Hauterkrankungen häufig mehrere Untersuchungen von Nöten und die Behandlung kann recht langwierig sein.

Auch ist z.B. bei Allergikern die Rückfallrate recht hoch und das Tier bleibt lebenslang ein Hautpatient.

Die meisten Untersuchungen, wie auf Pilze, Bakterien, Parasiten oder hormonelle Störungen bieten wir in unserer Praxis an. Allergien sind meist schwieriger festzustellen. Aber auch hier gibt es Bluttests, die einem in vielen Fällen weiterhelfen. Futtermittelallergien lassen sich über bestimmte Ausschlussdiäten feststellen.

Falls Ihr Tier Hautprobleme zeigt, werden wir mit Ihnen alle Einzelheiten besprechen. alle Leistungen

 

Heimtiere

Heimtiere

Auch unseren kleinen und kleinsten Patienten gebührt unsere volle Aufmerksamkeit. Bei Erkrankungen wollen wir Ihr Ansprechpartner sein, der Sie kompetent berät. Dazu gehört neben den üblichen Untersuchungsmethoden auch Röntgen und Laboruntersuchungen, sowie die Verwendung von speziellen Narkoseverfahren.

Auch der Zahngesundheit sollte bei den Heimtieren, v.a. Kaninchen, Meerschweinchen und Chinchillas Aufmerksamkeit geschenkt werden. Wir beraten Sie auch gerne über Fütterung und Haltung. alle Leistungen

 

Sachkundenachweis

Sachkundenachweis

Aufgrund der Landeshundeverordnung (LHV) muss jeder Halter eines Hundes über 40 cm Widerristhöhe und/oder über 20 kg Körpergewicht erforderliche Kenntnisse und Fähigkeiten (Sachkunde) zur Hundehaltung nachweisen. Als sachkundig gilt, wer schon über 3 Jahre einen solchen Hund hält (vor dem 01.01.2002), die Jagdprüfung bestanden hat oder gemäß § 11 des Tierschutzgesetzes die Erlaubnis zur Zucht und Haltung von Hunden besitzt.

Alle anderen Besitzer können ihre Sachkunde bei einem durch die Tierärztekammer autorisierten Tierarzt nachweisen, was in unserer Praxis möglich ist. alle Leistungen

 

Impfungen (auch fürs Ausland)

Impfungen

Über den Sinn und Nutzen von Impfungen wird viel geredet. Es ist eine Tatsache: seitdem die Hunden regelmäßig geimpft werden, sieht man selten Staupefälle, Parvo-Infektion. Das Gleiche stimmt auch für die Katzenseuche. Diese Viren verursachen ganz schlimme und häufig tödliche Krankheiten.

Deshalb sind wir, trotz der selten eintretenden Nebenwirkungen, für die Impfung.

Bei der jährlichen Untersuchung entscheiden wir von Fall zu Fall, mit welchem Intervall die Impfungen wiederholt werden müssen.

Konkret heißt dies für Sie, dass Sie am besten, sobald Sie ein Tier neu bekommen, mit uns Kontakt aufnehmen sollten. Wir beraten Sie, wann die nächste Impfung fällig ist. alle Leistungen

Impfungen bei Katzen

Katzenseuche/Katzenschnupfen
Grundimmunisierung: 9. und 12. Woche.
Wiederholung nach 1 Jahr.
Danach, je nach Exposition (Risiko), Impfungen im Intervall von 1-2 Jahren.

Leukose
Bluttest
Grundimmunisierung: 9. und 11.-13. Woche
Wiederholung nach 1 Jahr
Danach jährliche Wiederholung
Kann gleichzeitig mit Katzenseuche/Katzenschnupfen geimpft werden
Bei Katzen ohne Auslauf und ohne Kontakt mit anderen erübrigt sich diese Impfung. alle Leistungen

Impfungen bei Hunden

Staupe / Parvovirose / Hepatitis / Zwingerhustenvirus / Leptospirose
Grundimmunisierung: 8., 12. und 16. Woche
Wiederholung nach 12 Monaten
Kombiimpfung

Zwingerhusten (Bordetella bronchiseptica)
1-2 Wochen vor Exposition (zusammenkommen mit vielen anderen Hunden) oder jährlich Nasentropfen
Zusätzlich zum (auch in der Kombiimpfung enthaltenen) Zwingerhustenvirus enthält diese Nasenimpfung ein, ebenfalls bei dieser Krankheit beteiligtes, Bakterium.

Tollwut
Erste Impfung mit 3 Monaten
Für einen genügenden Impfschutz empfehlen wir 1 Monat später eine 2. Impfung.
Wiederholung für Deutschland und die umliegenden Länder alle 3 Jahre.

Tollwut ist eine tödliche Krankheit, die auch für die Menschen eine Gefahr bedeutet. Sie bricht bei angesteckten Hunden sehr spät aus. So können Hunde das Virus bereits streuen, bevor die Krankheit erkannt wird.

Aus diesem Grund empfehlen wir, zum Schutz von Menschen und Tieren, auch für Deutschland, alle 3 Jahre eine Wiederholungsimpfung. Zudem benötigen sie für jeden Grenzübertritt , auch für einen kurzen Ausflug in die Niederlande einen EU Heimtierausweis mit einer gültigen Tollwutimpfung für ihren Hund oder ihre Katze.

Besitzer sollten sich rechtzeitig vor jeder Reise über die zur Zeit geltenden Bestimmungen der verschiedenen Durchreise- und Aufenthaltsländer erkundigen.

Wir beraten sie gern. alle Leistungen

Anti-Parasitäre Behandlungen und Prophylaxe Parasiten

Anti parasitäre Behandlungen und Prophylaxe Parasiten

Hunde und Katzen sind häufig von Parasiten befallen. Diese Plagegeister sind nicht nur unangenehm, sondern durchaus eine ernst zu nehmende Gefahr für die Gesundheit von Mensch und Tier. Dabei unterscheidet man zwischen den so genannten Ektoparasiten, die das Haustier von außen befallen, das sind hauptsächlich Flöhe oder Zecken, und den Endoparasiten, wie z. B. verschiedene Arten von Würmern, die sich innerhalb des Körpers ansiedeln.

Würmer
Bei den meisten erwachsenen Hunden und Katzen verläuft eine Wurminfektion ohne klinische Symptome: Man sieht dem Tier überhaupt nicht an, ob und wie viele Würmer es hat. Es macht einen ganz normalen, völlig gesunden Eindruck. Problematisch wird es in der Regel erst, wenn Hund und Katze sehr stark mit Würmern infiziert sind oder durch irgendeinen Faktor das Immunsystem geschwächt wird, also die Widerstandskraft nachlässt.

Auch wenn Sie Ihrem kleinen Liebling nicht ansehen, dass ihn etwas wurmt: Wurmbefall gehört mit zu den häufigsten parasitären Krankheiten von Hund und Katze. Die lästigen Gäste verschaffen sich auf vielerlei Art Zutritt: über die Nahrung, durch Kontakt mit anderen Tieren oder durch Überträger wie z. B. Flöhe.

Eine regelmäßige Entwurmung alle 3 - 4 Monate sollte daher zu Ihrem Schutz und zum Schutz Ihres Vierbeiners zur regelmäßigen Pflicht gehören, denn vor allem in der Umgebung von Kindern stellen mit Würmern befallene Tiere ein großes hygienisches und gesundheitsgefährdendes Problem dar.

Neben einem reduziertem Allgemeinzustand und Fellveränderung dominieren Darmsymptome das klinische Bild (z. B. Verdauungsstörungen wie Durchfall, Verstopfung, Verschluss des Darms und/oder der Gallengänge bei Massenbefall mit Spulwürmern, Rundwürmern, Peitschenwürmern oder Bandwürmern)

Vorsichtsmaßnahmen für Mensch und Tier
Um einer Gesundheitsgefährdung durch diese Parasiten vorzubeugen, sollten gerade im Urlaub besondere Vorsichtsmaßnahmen für Mensch und Tier eingehalten werden: Vorsicht beim Verzehr ungewaschener Früchte, Gemüse etc.; Kontakt zu streunenden Hunden meiden; Tiere nach einer Auslandsreise unbedingt entwurmen. Vorbeugung und Behandlung: Erwachsene Hunde und Katzen sollten regelmäßig alle 3 Monate entwurmt werden. Tiere, die im Ausland waren, nach dem Urlaub entwurmen. Zuchttiere vor dem Wurf behandeln und das Muttertier mit den Welpen regelmäßig, alle 14 Tage bis zur 12. Lebenswoche, gleichzeitig entwurmen.

Besonders problematisch sind Zecken wegen ihrer Übertragung von lebensgefährlichen Krankheitserregern. Mit den gerinnungshemmenden Körpersekreten, welche die Zecke während des Saugaktes in die Stichstelle des Opfers abgeben, können auch fortwährend Krankheitskeime übertragen werden und sich dann im Blut ansammeln. Je höher die Keimzahl in den Körperflüssigkeiten des Hundes, desto größer ist auch das Risiko einer lebensbedrohenden Krankheit.

Zecken
Bei den meisten erwachsenen Hunden und Katzen verläuft eine Wurminfektion ohne klinische Symptome: Man sieht dem Tier überhaupt nicht an, ob und wie viele Würmer es hat. Es macht einen ganz normalen, völlig gesunden Eindruck. Problematisch wird es in der Regel erst, wenn Hund und Katze sehr stark mit Würmern infiziert sind oder durch irgendeinen Faktor das Immunsystem geschwächt wird, also die Widerstandskraft nachlässt.

Durch den Holzbock kann die so genannte Lyme-Borreliose übertragen werden, eine bakterielle Infektion mit dem Erreger Borrelia burgdorferi. Diese Erkrankung kann zu schwersten Symptomen wie gichtartigen Gelenkveränderungen bis hin zu extremen Lähmungen führen. Wegen Befalls der Nerven- und Muskelsysteme sind Hirn- und Herzschäden (mit Todesfolge) möglich.

Auch die Erreger der besonders beim Menschen gefürchteten Hirnhautentzündung (FSME, Frühsommer-Meningo-Enzephalitis) können das Tier befallen.

Durch den Biss der Braunen Hundezecke können einzellige Parasiten (Babesien) übertragen werden, die sich rasend schnell in den roten Blutkörperchen vermehren und das Allgemeinbefinden des Tieres stark belasten können.

Zum Schutz vor Zecken wird in erster Linie empfohlen, den Hund nicht in Zeckengebieten frei laufen zu lassen und ihn regelmäßig auf Zeckenbefall abzusuchen. Diese Maßnahmen sind aber in der Regel nicht ausreichend. Deshalb empfehlen sich für eine weitere Vorsorge alle Wirkstoffe mit einer starken abschreckenden (repellenten) und abtötenden (insektiziden) Wirkung auf die Parasiten. Der Kontakt mit repellenten Stoffen hält blutsaugende Parasiten vom Hund fern. Zecken, die sich bereits im Fell aufhalten, heften sich nicht an und werden zur sofortigen Flucht veranlasst. Bei insektiziden Wirkstoffen sollte sichergestellt sein, dass sie Zecken abtöten, bevor diese ihre Erreger auf den Hund übertragen haben.

Wir beraten Sie gerne, welches Präparat für Ihren Vierbeiner das geeignetste ist!

Flöhe
Die meisten Hunde und Katzen machen im Laufe ihres Lebens Bekanntschaft mit Flöhen. Meist handelt es sich um den Katzenfloh (Ctenocephalides felis) oder den Hundefloh (Ctenocephalides canis). Flöhe werden von Tier zu Tier übertragen und zeichnen sich durch eine enorme Vermehrungsfähigkeit aus. Auch der Mensch kann unter juckenden Flohstichen leiden. Bei jedem Flohstich wird Speichel mit allergenisierenden Substanzen in die Wunde abgegeben, was zu Rötungen, Quaddelbildung und Juckreiz (Flohstichallergie) führt. Dieselben Mechanismen können beim Tier bei stärkerem Flohbefall schwere Hautentzündungen und Blutarmut hervorrufen. Die Tiere werden nervös, das Haarkleid wird struppig. Bei Welpen sind sogar Todesfälle durch massiven Flohbefall bekannt. Darüber hinaus können Flöhe auch Bandwürmer übertragen.

Der Entwicklungszyklus des Flohs spielt sich überwiegend in der Umgebung des Wirtstieres ab, meist in der Nähe des Tierlagers. Dort entwickeln sich die Flöhe über mehrere Jugendstadien (Eier, Larven, Puppen) zu voll entwickelten Parasiten, sobald geeignete Bedingungen (Licht, Temperatur, Erschütterungen) vorhanden sind.

Mühelos suchen sie sich dann einen geeigneten Wirt. Auf dem Hund bzw. der Katze sind nur die erwachsenen Flöhe zu finden. Ein einziger von ihnen kann bis zu 50 Eier pro Tag in die Umgebung abgeben, ein schier unerschöpfliches Reservoir.

Für eine effektive Flohbekämpfung müssen die Flöhe auf dem Tier selbst und in der Umgebung bekämpft werden.

Vorbeugende Präparate müssen einen raschen Wirkungseintritt haben, um die vorhandene Flohpopulation abzutöten, und eine lang anhaltende Wirkung, um einem Neubefall vorzubeugen. Um den Vermehrungszyklus der Flöhe dauerhaft zu unterbrechen, müssen die adulten Flöhe abgetötet werden, bevor sie Eier legen. Antiparasitika in Form von Spot-on Zubereitungen oder die neueste Generation an Antiparasitika in Form von Tabletten sind für Hunde und Katzen gut geeignet. Besonders effektiv wirken die neusten Präparate, die sowohl den lebenden Floh abtöten, als auch die Vermehrung in der Umgebung verhindern. Diese in Bezug auf die Gesundheit von Mensch und Tier unbedenklichen Mittel sind verschreibungspflichtig. Sie erhalten diese Mittel daher nur auf Rezept oder direkt beim Tierarzt.

Eine effektive Flohbekämpfung erfordert, dass alle potenziell infizierten Bereiche identifiziert werden. Hierzu zählen alle Flächen, auf die möglicherweise Floheier aus dem Fell Ihres Vierbeiners gefallen sind. Dies gilt insbesondere für Ruheplätze in Haus und Garten. Andere Katzen oder Hunde, die in der gleichen Umgebung leben, speziell wenn sie Ruheplätze teilen, können eine wichtige Quelle erneuter Ansteckung sein.

Deswegen ist die regelmäßige Behandlung aller Kontakttiere notwendig. Man sollte die Flöhe auf dem Tier und gleichzeitig in der Umwelt bekämpfen. alle Leistungen

 

Kastration und Sterilisationen

Kastration & Sterilisation

Kastration des Rüden
Bei der Kastration des Rüden werden in einer Operation unter Vollnarkose beide Hoden entfernt. Der Hodensack wird im Allgemeinen belassen und bildet sich mit der Zeit zurück. Über die Frage, wann die Kastration durchgeführt werden sollte beraten wir sie gern.

Kastrationschip als Alternative?
Für Rüden verfügen wir seit einiger Zeit über eine sehr gute Alternative zur chirurgischen Kastration: Ein Hormon-Implantat. Einmal implantiert, sorgt es in einem begrenzten Zeitraum für eine Unterdrückung der körpereigenen Sexualhormonproduktion. Es ist sozusagen eine „Kastration auf Probe“. In dieser Zeit können wir einen sehr guten Eindruck bekommen, wie sich der Rüde denn verhaltenstechnisch verändern würde.

Kastration der Hündin (und Katze)
Häufig wird bei der Hündin von einer Sterilisation gesprochen, was aber eigentlich nicht richtig ist, da nicht nur der Eileiter durchtrennt wird , sondern die Eierstöcke gänzlich entfernt werden, handelt es sich um eine Kastration (das gleiche gilt für die Katze)

In unserer Praxis haben sie die Möglichkeit zu wählen, ob sie ihre Hündin auf die „normale“ Art kastrieren lassen möchten, also über einen Schnitt in der Bauchdecke und das Abbinden der Eierstöcke durch Ligaturen im offenen Bauchraum oder lieber minimalinvasiv , also endoskopisch.

Da bei Katzen der Bauchschnitt sowieso relativ klein ist, operieren wir Katzen in der Regel nur auf die „normale“ Art.

Endoskopische Kastration
Die endoskopische Kastration ist eine relativ neue Operationstechnik in der Tiermedizin. Hierbei werden der Hündin minimalinvasiv die Eierstöcke entfernt. Bei der endoskopischen Kastration werden kleine Einschnitte gelegt. Durch zwei kleine Öffnungen (0,5-1 cm groß) werden die endoskopischen Instrumente eingeführt, über die der Operateur die Eierstücke erfasst, die Gefäße verschweißt und die Eierstöcke entfernt. Über den Bildschirm, der das Operationsfeld vergrößert darstellt, sieht der Operateur detailgetreu, was er tut.
Eine Umfassende Beschreibung finden Sie auf unserer Seite über minimal invasive Chirurgie. alle Leistungen

 

Gesundheitscheck

Gesundheitscheck

Wir bieten Ihnen einen umfassenden Gesundheits-Check für Hund oder Katze im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung an. Ein solcher Gesundheits-Check empfiehlt sich mindestens einmal jährlich für große Hunde ab einem Alter von 7 - 9 Jahren, mittlere und kleine Hunde ab einem Alter von 8 - 10 Jahren und Katzen ab einem Alter von 8 - 10 Jahre. Auch vor größeren Operationen wird ein Blutcheck empfohlen. alle Leistungen

 

Reisekrankheiten

Reisekrankheiten

Die Prophylaxe und Therapie der sogenannten Reisekrankheiten ist von steigender Bedeutung, da immer mehr Hunde mit in den Urlaub genommen werden und viele Hunde aus dem Urlaub mit nach Deutschland gebracht werden. Als einige Beispiele sind Krankheiten wie die Leishmaniose, Ehrlichiose und Babesiose zu nennen, je nach Urlaubsziel auch der Herzwurm. Wir beraten Sie über die möglichen prophylaktischen Maßnahmen und die notwendige Therapie. alle Leistungen